Mehr Individualität und mehr Sicherheit: So verändert sich das Reiseverhalten der LGBTQ+ Community

Solo-Reisen, individuelle Rundreisen und Kreuzfahrten gewinnen in der LGBTQ+ Community stark an Bedeutung. Gleichzeitig bleiben Ferien als Paar die beliebteste Reiseform. Besonders gefragt sind sichere Destinationen, Boutiquehotels und authentische Erlebnisse statt klassischer Pauschalferien. Das zeigen aktuelle Buchungsdaten von Pink Cloud, der LGBTQ+ Reisemarke von DERTOUR Suisse.

Die LGBTQ+ Reisebranche verändert sich spürbar. Während klassische Badeferien weiterhin beliebt bleiben, wünschen sich viele Reisende heute mehr als Sonne und Strand: authentische Begegnungen, Boutiquehotels statt grosser Hotelketten, Wellness, Kulinarik sowie eine offene und diskriminierungsfreie Atmosphäre. Besonders stark wächst die Nachfrage nach individuell zusammengestellten Rundreisen, ebenso wie nach hochwertigen LGBTQ+ Cruises und Städtereisen rund um Pride-Events.

Spanien, Griechenland und Thailand bleiben Spitzenreiter
Besonders beliebt bei Pink Cloud sind derzeit Spanien einschliesslich der Balearen, Griechenland, Thailand sowie Südafrika. Auch Pride-Städtereisen und LGBTQ+ Cruises verzeichnen eine stark steigende Nachfrage.

Die aktuell beliebtesten Destinationen:

  1. Spanien & Balearen 

  2. Griechenland 

  3. Thailand 

  4. Südafrika 

  5. LGBTQ+ Cruises & Pride-Städtereisen nach Madrid, Berlin oder Amsterdam

Paare dominieren – Solo-Reisen legen deutlich zu
Mit rund 60 % reist die Mehrheit der Kund:innen von Pink Cloud als Paar. Gleichzeitig gewinnen Solo-Reisen innerhalb der LGBTQ+ Community deutlich an Bedeutung. Patrick Zimmerling, Geschäftsführer von Pink Cloud, begründet dies: «Viele Menschen möchten individuell und selbstbestimmt reisen, legen dabei aber gleichzeitig grossen Wert auf Sicherheit, Offenheit und authentische Begegnungen. Gerade Alleinreisende schätzen es, Reiseangebote zu finden, bei denen sie sich willkommen fühlen und einfach sie selbst sein können.» Auch kleine Freundesgruppen buchen vermehrt gemeinsame Erlebnisreisen und Pride-Trips.

Die Generation zwischen 35 und 65 prägt LGBTQ+ Reisen
Die Kund:innen von Pink Cloud ist breit aufgestellt – besonders stark vertreten sind jedoch Reisende zwischen 35 und 65 Jahren. Vor allem die Altersgruppen zwischen 35–45 sowie 55–65 Jahren schätzen die Möglichkeit, LGBTQ+-friendly Hotels, sichere Destinationen und individuelle Reiseerlebnisse bei einem spezialisierten Anbieter zu buchen. Gleichzeitig wächst auch die jüngere Zielgruppe kontinuierlich: Junge Reisende informieren sich heute bewusster über Offenheit, Sicherheit bei ihren Reisen und legen zunehmend Wert auf individuell gestaltete Ferien abseits klassischer Pauschalreisen.

Persönliche Reisetipps von Patrick Zimmerling für den Sommer und Herbst 2026:

  1. Costa Verde von São Paulo nach Rio de Janeiro

    Die Route entlang der Costa Verde gehört zu den schönsten Roadtrips Brasiliens. Zwischen tropischem Regenwald, kleinen Buchten und kolonialen Orten warten Highlights wie das charmante Paraty und die autofreie Insel Ilha Grande. Perfekt für alle, die Natur, Boutiquehotels, entspannte Strände und gutes Essen lieben. Gerade für die LGBTQ+ Community ist die Region spannend, weil sie offen, unkompliziert und absolut queer friendly ist.

  2. Peloponnes Rundreise ab Athen mit Inselverlängerung

    Wer Griechenland einmal anders erleben möchte, sollte den Peloponnes entdecken. Die Rundreise ab Athen führt vorbei an venezianischen Altstädten, kleinen Fischerdörfern, wilden Küsten und versteckten Boutiquehotels. Tipp: Die Route lässt sich ideal mit einer Insel kombinieren,  etwa mit dem lebhaften Mykonos oder dem entspannten Kreta. Gerade für LGBTQ+ Reisende bietet die Kombination aus Kultur,  gutem Essen und offenen Menschen den perfekten Mix aus Roadtrip und Badeferien.